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Stadtteilrahmenplanung Weende
© Stadt GöttingenDie Stadt Göttingen erarbeitet derzeit eine Stadtteilrahmenplanung für den Stadtteil Weende. Ziel ist ein Konzept für die künftige Entwicklung des Stadtteils. Dafür sollen Möglichkeiten für Verbesserungen geprüft, Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb verschiedener Themenfelder ermittelt und Leitziele für die Zukunft von Weende festgelegt werden. Soziale, ökonomische, städtebauliche und ökologische Belange werden dabei im Zusammenhang betrachtet.
Ziele der Planung
Ziel ist es, unter Fokussierung auf die Themen Wohnen und Innenentwicklung den Stadtteil Weende systematisch zu analysieren. Schwerpunkte der Untersuchung bilden folgende Themen:
- Freiflächen und Klimaanpassung
- Wohnen und Wohnumfeld
- Nachhaltige Mobilität
- Nachbarschaft und soziale Infrastruktur
Im Rahmen des Prozesses werden Bedarfe und Potenziale vor Ort erhoben, bewertet, übergreifende Zielsetzungen abgeleitet und ein zielgerichteter Maßnahmenkatalog unter Einbindung der Bewohner*innen erarbeitet.
Neben der Schaffung von Wohnraum im Innenbereich sowie der Entwicklung flächensparender und neuer Wohnformen sind die Aufwertung des Wohnumfeldes und des öffentlichen Raums sowie Freiraums weitere wichtige Themen. Auch eine Verbesserung der lokalen sozialen und verkehrlichen Infrastruktur sowie Maßnahmen zur Klimaanpassung werden berücksichtigt.
Ausgangssituation
In Weende leben derzeit 16.747 Einwohner*innen auf einer Fläche von 981 Hektar in 12.845 Haushalten, wobei viele davon Ein- oder Zwei-Personen-Haushalte sind. Neben dem historischen Ortskern gibt es Erweiterungsgebiete mit Wohn- und Gewerbebauten, vor allem aus den 1960er bis 1990er Jahren. Die Städtische Wohnungsbau GmbH, die Volksheimstätte eG, die Wohnungsgenossenschaft eG sowie das Studierendenwerk der Universität Göttingen sind in Weende mit Wohnungsbeständen vertreten.
Der Stadtteil Weende weist aufgrund seiner Größe, seiner vielfältigen Bebauungsstruktur und lokalen Netzwerke vielfältige Entwicklungspotenziale auf und bietet besonders geeignete Voraussetzungen für eine integrierte Stadtteilrahmenplanung.
Aktueller Stand und Ausblick
Die integrierte Stadtteilrahmenplanung Weende wird derzeit durch die Stadtverwaltung erarbeitet. Bis Ende 2026 soll ein umfassendes Konzept vorliegen, das die zukünftigen Entwicklungsziele des Stadtteils definiert und als Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung im Stadtteil dient.
Öffentlichkeitsbeteiligung
Um die Öffentlichkeit über den Fortschritt der Planungen zu informieren, sind Informationsveranstaltungen geplant. Eine Auftaktveranstaltung fand am Montag, 18. Mai 2026, statt.
Bei der öffentlichen Veranstaltung wurde die geplante Vorgehensweise, die Ziele sowie die Themen vorgestellt. Anschließend folgten Gruppenarbeit bei denen die Teilnehmenden ihre Perspektiven, Erfahrungen und Ideen zur künftigen Entwicklung Weendes einbringen konnten.
Im Laufe des Jahres 2026 wird es weitere Möglichkeiten zur Beteiligung geben. Zu diesen Angeboten wird frühzeitig auf dieser Seite informiert.
Verknüpfung mit Innenentwicklungskonzept
Parallel zur Stadtteilrahmenplanung erarbeitet die Stadt Göttingen ein Innenentwicklungskonzept für das gesamte Stadtgebiet, in dem die Potenziale für eine Nachverdichtung für die Wohnnutzung festgestellt werden sollen. Beide Prozesse sind eng miteinander verzahnt: Während das Innenentwicklungskonzept stadtweit aufzeigt, wo Flächenpotenziale bestehen und Maßnahmen entwickelt, wie diese effizienter genutzt werden können, überträgt die Rahmenplanung diese Ansätze auf den Stadtteil Weende, konkretisiert sie und ergänzt sie um quartiersspezifische Themen.
| S. Schmeißer | |
| Zuständiger Fachdienst Stadtplanung Neues Rathaus, Raum: 1113 , 11. OG Hiroshimaplatz 1-4 37083 Göttingen Telefon: 0551/400-2589 | |
