Seiteninhalt
Innenentwicklungskonzept
Der Wohnungsmarkt in Göttingen ist angespannt und der demografische Wandel schreitet voran. Vor diesem Hintergrund muss (bezahlbarer) Wohnraum geschaffen werden – vorzugsweise dort, wo bereits Wohngebiete bestehen, statt neue Flächen zu erschließen. Um zu ermitteln und aufzuzeigen, welche Entwicklungspotenziale für Wohnraum im bestehenden Siedlungsbereich vorhanden sind, erarbeitet die Stadt Göttingen ein Innenentwicklungskonzept (IEK) mit dem Leitgedanken „Besser bauen mittendrin! – Eine Strategie zur qualitätvollen Innenentwicklung“. Dieses soll als Planungsgrundlage für künftige bauliche Entwicklungen im Bereich Wohnen dienen.
Bei der Erarbeitung werden die Themen Siedlungs-, Verkehrs-, Frei- und Grünraumplanung integriert betrachtet (Stichwort „dreifache Innenentwicklung“). Ziel ist, dass diese räumlichen Anforderungen gut ineinandergreifen, sodass eine multifunktionale und effiziente Nutzung von Flächen ermöglicht wird.
Die Ermittlung der Entwicklungspotenziale erfolgt in erster Linie durch eine Analyse von Baulücken, untergenutzten Grundstücken und Gebäuden, welche für Dachaufstockung geeignet sind. Im Zuge der Konzepterstellung werden konkrete Maßnahmen zur Umsetzung und Steuerung entwickelt.
Aktueller Stand aus Ausblick
Aktuell werden Entwicklungspotenziale ermittelt, deren Bewertung bis zum 2. Quartal 2026 vollendet wird. Im Anschluss werden Umsetzungsmaßnahmen erarbeitet. Eine Fertigstellung des Innenentwicklungskonzeptes ist bis Ende 2026 geplant.
| I. Richardt | |
| Zuständiger Fachdienst Stadtplanung Neues Rathaus, Raum: 1113 , 11. OG Hiroshimaplatz 1-4 37083 Göttingen Telefon: 0551/400-2586 | |

