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Neubau Feuerwehr Geismar
Die Stadt Göttingen plant einen Neubau für die Freiwillige Feuerwehr (FFW) Geismar. Aktuell sind die Freiwillige Feuerwehr und die Verwaltungsstelle Geismar auf einem gemeinsamen Grundstück an der Kerllsgasse 2 angesiedelt. Beide Gebäude weisen einen hohen Instandsetzungsbedarf auf. Zudem sind die Zufahrt zu dem Grundstück und den Gebäuden sowie die Parksituation auf dem Grundstück stark beengt.
Die Stadt plant den Abriss des Bestandsgebäudes der Freiwilligen Feuerwehr in Geismar und die Herstellung eines bedarfsgerechten Neubaus auf dem angrenzenden Eckgrundstück Hauptstaße/Kerllsgasse. Dieses Grundstück wird aktuell als Parkplatz genutzt, der wiederum an die freiwerdende Fläche des abzubrechenden Gebäudes verlegt werden soll. Maßnahmen am Gebäude der Verwaltungsstelle sind nachfolgend vorgesehen.
Die Kosten für den Abbruch und Neubau der Feuerwehr sowie der Wiedererrichtung des Parkplatzes werden auf rund 5,8 Mio. Euro brutto geschätzt.
Planungswettbewerb für Neubau
Für den Neubau des Gebäudes hat die Stadt Göttingen einen Planungswettbewerb ausgelobt. 15 Planungsbüros haben Entwürfe für den Neubau erarbeitet. Ein Preisgericht aus Mitgliedern der Verwaltung, Politik und externen Fachleuten hat die eingereichten Entwürfe im Rahmen der Preisgerichtssitzung am Mittwoch, 15. April 2026, bewertet und die besten Einreichungen bestimmt:
1. Preis: Drei Architekten Streule Vogel Partnerschaft mbB (Stuttgart) mit H2R Ingenieure PartGmbB (Bad Breisig) und G-TEC Ingenieure GmbH (Siegen)
2. Preis: Seidel Architekten und Generalplaner GmbH (Ulm) mit Jetter Landschaftsarchitekten (Stuttgart) und zieher technik ingenieurbüro partg (Ulm)
3. Preis: fischerarchitekten Partnerschaft mbB (Aachen) mit scape Landschaftsarchitekten GmbH (Düsseldorf) und TEN Ingenieure GmbH (Aachen)
Außerdem wurde der gemeinsame Entwurf der Büros ko:ferler architekten (Nürnberg), Kounovsky Landschaftsarchitektur GbR (Nürnberg) und Transsolar Energietechnik GmbH (Stuttgart) mit einer Anerkennung für besondere Teilleistungen ausgezeichnet.
Eine Ausstellung aller 15 Wettbewerbsbeiträge wird am Montag, 4. Mai 2026, im Foyer des Neuen Rathauses eröffnet. Dazu sind alle Wettbewerbsteilnehmer*innen, die Mitglieder des Preisgerichte und die interessierte Öffentlichkeit eingeladen. Die Arbeiten sind bis Donnerstag, 21. Mai 2026, zu den Öffnungszeiten des Neuen Rathauses zugänglich.
Nächste Schritte
Nach Vertragsverhandlungen mit den Planungsbüros hinter dem Gewinner-Entwurf werden diese nach Möglichkeit mir der weiteren Ausarbeitung des Entwurfs beauftragt. Anschließend werden weitere Leistungen wie zum Beispiel die Tragwerksplanung vergeben.
Liegt die Planung vollständig vor, kann mit den Bauarbeiten begonnen werden. Dies ist nach aktueller Einschätzung frühestens im Jahr 2027 möglich.
Bisherige Beteiligung der Öffentlichkeit
Am Donnerstag, 26. Juni 2025, fand eine erste Infoveranstaltung zum Start des Planungswettbewerbs statt, in der die Öffentlichkeit umfassend über das Projekt und den anstehenden Wettbewerb informiert wurde.
Protokoll zum Infoabend vom 26. Juni 2025
Zu einer weiteren Beteiligungsveranstaltung waren Bürger*innen am Dienstag, 14. April 2026, am Vorabend der Jurysitzung eingeladen. Im Beisein der Mitglieder des Preisgerichts wurden den Teilnehmer*innen die Wettbewerbsbeiträge objektiv vorgestellt. Die Teilnehmer*innen hatten Gelegenheit, mit den Jurymitgliedern ins Gespräch zu kommen und die Entwürfe zu kommentieren. Ein Meinungsbild der Teilnehmer*innen wurde in der Preisgerichtssitzung am folgenden Tag präsentiert.
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| Telefon: 0551/400-2621 E-Mail: Gebaeude@goettingen.de | |



