Der Cheltenhampark ist die einzige größere Grünfläche nahe der Innenstadt. Viele Göttinger*innen halten sich gern hier auf. Zugleich übernimmt der Park wichtige ökologische Funktionen, beispielsweise dient er der Entstehung von Kaltluft im Innenstadtbereich. Beide Funktionen soll der Park auch weiterhin erfüllen.
Im Sinne der Besucher*innen und des Klimaschutzes
Einige Gestaltungselemente sind in die Jahre gekommen. Sie sollen neugestaltet werden, so attraktiv wie möglich im Sinne der Besucher*innen. Ebenso wichtig sind bei der Umgestaltung Themen wie Klimaschutz und -anpassung, Förderung der Biodiversität und Regenwassermanagement. Grundsätzlich sind die vorhandenen Grünstrukturen zu erhalten, auch aus Gründen des Denkmalschutzes.
Wettbewerb unter Landschaftsarchitekt*innen
Mit Hilfe der Fördermittel aus dem Förderprojekt „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, betreut durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), soll der Cheltenhampark zukunftsfähig gemacht werden. Für die Neugestaltung wird es einen Wettbewerb unter bis zu 15 Büros für Landschaftsarchitektur geben. Sie erarbeiten dabei Konzepte, wie der Cheltenhampark dem aktuellen Bedarf bestmöglich gerecht werden kann. Eine Jury aus Fachleuten und weiteren Akteur*innen aus Göttingen küren am Ende drei Preisträger*innen.
Das bleibt erhalten
Aktuell gliedert sich der Cheltenhampark in vier Bereiche. Das sind der Stadthallengarten, der Schwänchenteich, der Albanifriedhof und die großen Freiflächen mit Spielangeboten. Auch zukünftig werden prägende Elemente wie der Teich, das Rohns`sche Badehaus, die denkmalgeschützten Grabmäler und der wertvolle Baumbestand erhalten. Diese Elemente sind von den Landschaftsarchitekturbüros in die Planung zu integrieren. Parallel zum Wettbewerb ist zusätzlich eine Sanierung der historischen Teichmauer vorgesehen.
Hier ist Raum für Neues
Darüber hinaus besteht Spielraum bei der Neugestaltung. An dieser Stelle sind Ideen der Bürger*innen gefragt. Besucher*innen des Cheltenhamparks sind die Expert*innen vor Ort. Um herauszufinden, was ihnen besonders wichtig ist, was ihnen nicht oder umgekehrt gut gefällt, startet die Stadt das Beteiligungsverfahren. Die Rückmeldungen fließen bereits in die Aufgabenstellung für den Wettbewerb ein.
So können Interessierte mitmachen
Die Stadt Göttingen sammelt bis zum 24. März Anregungen zu diesem Thema. Alle Informationen zum Bürger*innenbeteiligungsverfahren sind ab 3. März auf der Projektwebseite www.cheltenhampark.de zu finden. Dort können Interessierte einen Fragebogen ausfüllen und Wünsche äußern oder auf einer Karte Hinweise per digitalem Fähnchen einfügen. Und schließlich können Göttinger*innen auch einen Flyer herunterladen oder im Neuen Rathaus und anderen Verwaltungsstellen abholen, die darin enthaltene Antwortkarte ausfüllen und per Post abschicken - das Porto übernimmt die Stadt.
Online-Info-Abend am 10. März
Zusätzlich erläutern die Verantwortlichen bei einer Online-Vorstellung am Donnerstag, 10. März 2022, 18.00 Uhr in einer Videokonferenz das Vorhaben. Interessierte können dazu Fragen stellen und Anregungen und Wünsche loswerden. Der Zugangslink wird frühzeitig auf der Projektwebseite bekanntgegeben.
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