Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler freut sich über diese Förderzusage: „Der Cheltenhampark ist in die Jahre gekommen. Es fehlt an klaren Strukturen, die verschiedenen Interessen der Nutzerinnen und Nutzer bergen zahlreiche Konflikte. Mit der Förderzusage durch den Bund haben wir nun die Chance, den Cheltenhampark wieder zu einem attraktiven Erholungsgebiet für alle Göttingerinnen und Göttinger zu machen.“
Auch klimapolitisch sei der Park mitten in der Stadt wichtig für Göttingen, denn in heißen Sommermonaten diene er als Quelle für Kaltluft, so Köhler. Der vor wenigen Wochen verstorbene Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages Thomas Oppermann hatte sich gemeinsam mit dem Göttinger Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler sehr für den Cheltenhampark eingesetzt. „Wir verdanken die Förderzusage vor allem diesem engagierten Handeln“, unterstreicht Köhler.
So geht es weiter: Für die Umsetzung des gesamten Projektvorhabens würden insgesamt knapp 4,5 Millionen Euro benötigt. Das Projekt wird nun in das laufende Haushaltsverfahren 2021 eingebunden und soll im Rahmen der Finanzierungsmöglichkeiten sukzessive umgesetzt werden. In 2022 könnten bereits der Naturspielplatz, der Schwänchenteich und der Wallschluss zum Albanikirchhof bis Theaterplatz saniert werden. In 2023 würden der Albanifriedhof und der Stadthallengarten folgen, in 2024 könnten dann der Rosengarten zu einem Multifunktionsplatz und die Wallverbindung zum Geismar Tor umgestaltet werden.
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