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Aktuelle Informationen des Gesundheitsamtes
Die Gesundheitsverwaltung bietet hier Hinweise und wichtige Informationen zu aktuellen Themen.
Baden verboten - Blaualgen im Seeburger See
Die hochsommerlichen Temperaturen und anhaltende Trockenheit haben das Wachstum von Blaualgen im Seeburger See begünstigt. Aufgrund der Blaualgenblüte hat das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen das Baden im Seeburger See vorsorglich bis auf weiteres verboten.
Neues Angebot: Chatbot zu Gesundheitsthemen
Welche Gefahren gehen von Zecken aus? Gibt es eine Impfung gegen die Influenza? Und wie funktioniert eine Trinkwasseruntersuchung? Diese und andere Fragen rund um das Thema Gesundheit können Bürger*innen ab sofort auch via Chatbot stellen – schnell, unkompliziert und rund um die Uhr. Das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen erweitert damit sein digitales Serviceangebot.
Via Chat können Nutzer*innen ihre Fragen stellen und erhalten sofort eine Antwort. Auch Fragen und Antworten in Leichter Sprache sowie in verschiedenen Sprachen sind möglich.
Der Chatbot ist hier online jederzeit abrufbar.
Sozialpsychiatrischer Dienst (SPDi) zurzeit keine offene Sprechstunde
Das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen weist darauf hin, dass der Sozialpsychiatrische Dienst, Am Reinsgraben 1, zurzeit leider keine offene Sprechstunde anbieten kann.
HIV Sprechstunde und Antikörpertest
Kostenloser und anonymer HIV-Antikörpertest für alle. Zusätzlich kostenloser Test auf Syphilis für Männer, die Sex mit Männern haben und kostenloser Test auf Syphilis für Sexarbeiter*innen.
Ohne Terminvereinbarung montags von 10.00 bis 12.00 Uhr und donnerstags von 13.00 bis 15.00 Uhr.
Belehrung zum Umgang mit Lebensmitteln nach § 43 Abs.1 Nr.1 Infektionsschutzgesetz (IfSG)
Im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes (OZG) bietet das Gesundheitsamt seit Januar 2023 die Belehrung zum Umgang mit Lebensmitteln nach § 43 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) direkt online an.
Einmal wöchentlich finden Belehrungen in Präsenz im Gesundheitsamt, Theaterplatz 4, statt.
Weitere Informationen unter goe.de/belehrung.
Kampf gegen Grippeviren: Tipps und Empfehlungen
Die Impfung ist die wichtigste Schutzmaßnahme
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung für alle Personen über 60, für chronisch Kranke aller Altersstufen, für Schwangere und für Medizin- und Pflegepersonal.
Um ein Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten und die Übertragung von Grippeviren möglichst zu vermeiden, sollten alle Hygienestandards beachtet werden. Hierfür gibt das Robert - Koch - Institut folgende Empfehlungen:
Hände waschen und vom Gesicht fernhalten
Hierbei sollten Sie die Hände regelmäßig unter fließendes Wasser halten, anschließend Seife 20 bis 30 Sekunden auch zwischen den Fingern verreiben, dann sorgfältig abspülen und abtrocknen.
Hygienisch husten und niesen
Husten Sie nicht in die Hand, sondern in die Ellenbeuge. Hierbei bleiben die Hände sauber und dienen nicht als Übertragungsmöglichkeit für Viren.
Verwenden sie beim Niesen Einmaltaschentücher, die sie dann entsorgen.
Bei Krankheit zu Hause bleiben
Mit einer fieberhaften Erkältung, einer Grippe oder einem Magen-Darm-Infekt sollten Sie besser zu Hause bleiben, um selbst schneller wieder gesund zu werden und um andere Menschen nicht anzustecken.
Auf erste Anzeichen achten
Achten Sie zum Schutz Ihrer Mitmenschen auf erste Anzeichen von Viruserkrankungen. Typisch für eine Grippe sind plötzliches hohes Fieber, schweres Krankheitsgefühl, Husten und Gliederschmerzen. Nehmen Sie solche Anzeichen ernst und beachten Sie die Hygienetipps um die Erkrankung nicht weiter zu verbreiten.
In manchen Fällen kann hierbei eine Erkrankung so schwer sein, dass Hausmittel allein nicht ausreichen. Dies gilt vor allem für Ältere, chronisch Kranke und abwehrgeschwächte Menschen. Hier sollten Sie Ihren Hausarzt/Ihre Hausärztin zur Rate ziehen.
Familienmitglieder schützen
Es ist gut, wenn Sie sich zu Hause auskurieren. Schützen Sie Ihre Familienmitglieder, in dem Sie Abstand halten und auf enge Körperkontakte z.B. Umarmen, Küssen etc. zeitweilig verzichten.
Geschlossene Räume regelmäßig lüften
Sowohl zu Hause als auch bei der Arbeit oder in der Schule gilt: In geschlossenen Räumen kann die Anzahl der Viren in der Raumluft ansteigen. Regelmäßiges Lüften wirkt dem entgegen und senkt so das Ansteckungsrisiko. Lüften Sie drei- bis viermal am Tag für jeweils 5 bis 10 Minuten.
Bei Beachtung dieser Hygienetipps kann das Ansteckungsrisiko auch mit Influenzaerregern gesenkt werden.
Für weitere Informationen steht der Fachbereich Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen beratend zur Verfügung.
Weitere Informationen:
Masern
Entgegen der weit verbreiteten Meinung sind Masern keine harmlose Kinderkrankheit. Den besten Schutz vor einer Maserninfektion bietet daher die sehr wirksame Impfung. Vor allem Kinder sollten unbedingt gegen Masern geimpft werden.
Da von den aktuellen Masernfällen auch Erwachsene zwischen 20 und 50 Jahren betroffen sind, empfiehlt das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen insbesondere auch dieser Personengruppe, ihren Impfstatus zu prüfen sowie durch Ärztinnen oder Ärzte prüfen zu lassen. Weitere Infos hierzu stellt auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bereit.
Nach Empfehlung der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut sollten alle Menschen, die nach 1970 geboren sind, gegen Masern geimpft sein. Personen dieser Altersgruppe, bei denen keine zwei dokumentierten Masernimpfungen durchgeführt wurden, sollten sich auch im Erwachsenenalter noch einmal gegen Masern impfen lassen.
Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sind hier zu finden:
Gesundheitsamt Göttingen
Nebenstelle Duderstadt
Nebenstelle Hann. Münden
Nebenstelle Osterode am Harz
Kopfläuse
Wenn das Kind Kopfläuse hat... - Informationen für Eltern:
Hinweise zu Affenpocken
Das Robert-Koch-Institut bietet umfassende Informationen zum Thema Affenpocken.

