Insgesamt haben 59 Kinder aus allen Altersklassen an der Umfrage teilgenommen: 21 Kinder im Alter zwischen 0 und 3 Jahren, 27 Kinder im Alter zwischen 4 und 6 Jahren und elf Kinder im Alter zwischen 7 und 11 Jahren. Zusätzlich haben sich auch die Eltern und Begleitpersonen mit Wünschen und Anregungen eingebracht: 44 Antworten gingen bei den Fragen ein, die sich explizit an die Begleitpersonen der Kinder richteten.
Die Kinder konnten über verschiedene Spielgeräte-Varianten abstimmen. So wurde beispielsweise nach dem bevorzugten Schaukelsitz, der Art der Rutsche und der Klettermöglichkeit gefragt. Aufgrund des begrenzten Platzes und der Hanglage sowie der bestehenden Bepflanzung vor Ort wurden den Kindern mögliche Varianten der Spielgeräte vorgegeben. Darüber hinaus konnten die Kinder und Begleitpersonen zusätzliche Wünsche äußern.
Die Ergebnisse
Aus den Stimmen und Wünschen der Kinder und Begleitpersonen ergeben sich folgende Anforderungen an den neuen Spielplatz: Die Schaukel soll mit einem normalen Schaukelsitz ausgestattet werden, die Röhrenrutsche soll kurvig sein. Die Klettermöglichkeit soll möglichst auf verschiedenen Ebenen stattfinden und ein Rollen-/Themenspiel oder eine Musiktafel beinhalten.
Die Kinder wünschen sich Versteckmöglichkeiten, die gegebenenfalls in die Bepflanzung integriert werden können. Bäume und Sträucher, die sowohl als Sonnenschutz dienen und das Klima positiv beeinflussen, sollen erhalten bleiben. Eine klare Wegeführung und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder sind für die Spielplatzbesuchenden hingegen nicht so wichtig. Erhalten werden soll in jedem Fall die Picknickbank. Als zusätzliches Spielgerät haben sich die Kinder ein Karussell gewünscht. Nach dem aktuellen Planungsstand reicht das zur Verfügung stehende Budget jedoch nicht mehr aus, um ein zusätzliches Gerät zu finanzieren.
Eine detaillierte Übersicht über die Abstimmungsergebnisse gibt es hier.
Wie geht es weiter?
Auf Grundlage der Ergebnisse haben nun die Detailplanungen begonnen. Derzeit werden von verschiedenen Herstellern Vorschläge für Spielgeräte eingeholt, die den örtlichen Anforderungen und den Wünschen der Kinder entsprechen. In einer zweiten Beteiligungsphase ab Ende März sollen die Kinder und Eltern noch einmal die Gelegenheit erhalten, die konkreten Vorschläge zu bewerten und abzustimmen, welche Variante am Ende umgesetzt wird. Der Umbau des Spielplatzes ist für das zweite Halbjahr 2025 vorgesehen. Für die Sanierung stehen Haushaltsmittel in Höhe von 60.000 Euro bereit.
Fragen beantwortet der Fachbereich Stadtgrün, Umwelt und Infrastruktur unter Tel. 0551/400-3316.
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