Die Teilnahme an der Online-Umfrage war von Montag, 9. März 2026, bis einschließlich Dienstag, 31. März 2026, möglich. Insgesamt gingen Rückmeldungen von 130 Erwachsenen mit 186 Kindern ein. Darunter waren 34 Kinder im Alter von null bis drei Jahren, 58 Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren und 92 Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren. Bei zwei Kindern wurde keine Angabe zum Alter gemacht.
Die Ergebnisse
In der Umfrage wurden den Kindern Spielgeräte vorgeschlagen, die den Rahmenbedingungen vor Ort entsprechen und tatsächlich aufgebaut werden könnten. Unter den zur Wahl stehenden Schaukelsitzen erhielt die Vogelnest-Schaukel die meisten Stimmen. Als am meisten gewünschtes neues Spielgerät stellte sich klar das Trampolin heraus. Die meisten Kinder wünschten sich ein Klettergerät mit verschiedenen Ebenen. Der vorhandene Kriechtunnel wurde indes nur von einem guten Drittel der Kinder als besonders erhaltenswert erachtet. Als Gestaltungselemente wünschten sich die Kinder vorrangig Versteckmöglichkeiten und einen Sandspielbereich mit Steinen zum Klettern und Verstecken.
Die Eltern und Begleitpersonen wünschten sich mehrheitlich eine Picknickbank, eine übersichtliche Platzgestaltung und zusammenstehende Sitzmöglichkeiten. Eine klare Wegeführung und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder waren den Spielplatzbesuchenden hingegen nicht so wichtig. Darüber hinaus gingen sowohl seitens der jungen als auch der erwachsenen Spielplatzbesucher*innen viele konkrete Anregungen zur Gestaltung des Platzes ein. Die vollständige Auswertung der Abstimmungsergebnisse gibt es hier.
Anforderungen an den künftigen Spielplatz
Aus den Antworten der 316 kleinen und großen Umfrage-Teilnehmer*innen ergeben sich folgende Anforderungen an den neuen Spielplatz: Es soll eine Nestschaukel geben, die Kriechröhre kann künftig wegfallen. Die Klettermöglichkeit soll auf verschiedenen Ebenen in die Höhe führen und attraktiv für Kinder verschiedenen Alters sein. Als zusätzliches Spielgerät wird ein Trampolin vorgesehen. Möglichkeiten zum Verstecken sowie unterschiedliche Themenspielwelten wie Drachen, Piraten, Weltraum oder Dschungel sollen eingeplant werden. Außerdem soll es auf dem neuen Spielplatz einen großzügigen Sandspielbereich und Rutschen für unterschiedliche Altersstufen geben.
Neben den regulären Bänken wird eine Bank-Tisch-Kombination vorgesehen. Beibehalten werden der Hügel, der Basketball- und der Tischtennisbereich. Die vorhandenen Bäume und Sträucher kühlen den Platz, spenden Schatten und sollen daher unbedingt stehen bleiben. Die hohe Umfrage-Beteiligung älterer Kinder lässt darauf schließen, dass an diesem Spielplatz ein erhöhter Bedarf an Spielangeboten für eine Altersgruppe zwischen sieben und zwölf Jahren vorliegt. Dies wird bei der weiteren Planung berücksichtigt.
Nicht realisiert werden kann eine Seilbahn, da dafür keine ausreichende Fläche zur Verfügung steht. Die Anregungen, eine Skateanlage oder Fitnessgeräte auf dem Spielplatz aufzustellen, sind ebenfalls nicht umsetzbar, denn diese dürfen nicht in unmittelbarer Nähe von Spielgeräten stehen. Auch die gewünschte Toilette kann nicht eingerichtet werden, da Wartung und Pflege nicht gewährleistet werden können.
So geht es weiter
Auf Grundlage der Anforderungen für den neuen Spielplatz haben bereits detaillierte Planungen begonnen. Derzeit werden von verschiedenen Herstellern Vorschläge für Spielgeräte eingeholt, die den örtlichen Anforderungen und den Wünschen der Kinder entsprechen. Wenn diese vorliegen und auf ihre Eignung geprüft sind, erhalten Kinder, Eltern und Begleitpersonen aus Nikolausberg in einer zweiten Online-Umfrage im Sommer Gelegenheit, die konkreten Entwürfe zu bewerten und so mitzustimmen, welche Variante am Ende umgesetzt wird.
Der Umbau des Spielplatzes ist für das erste Halbjahr 2027 vorgesehen. Für die Sanierung stehen Haushaltsmittel in Höhe von 200.000 Euro bereit.
Fragen beantwortet der Fachbereich StadtRaumNeubau unter spielplaetze@goettingen.de.
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