Die Online-Umfrage läuft bis Dienstag, 7. April 2026, und ist hier zu finden. Die Beantwortung der Fragen dauert etwa acht Minuten.
Der Masterplan Mobilität soll neben Zielen zur Verkehrsentwicklung auch Maßnahmen benennen, durch die diese Ziele erreicht werden können. Die Rückmeldungen der Teilnehmer*innen sollen dem Planungsteam bei der Einordnung helfen, welche Maßnahmen hinsichtlich Mobilität und Straßenraumgestaltung besonders gewünscht sind und von welchen ein besonders großer Effekt für die Öffentlichkeit zu erwarten ist. Denn einige mögliche Ziele und Maßnahmen sind nicht miteinander vereinbar, beispielsweise weil sie sich verkehrlich ausschließen oder weil aus Platzgründen nicht alle Maßnahmen realisiert werden können.
In der Umfrage geht es unter anderem darum, auf welche Aspekte die Teilnehmer*innen den größten Wert beim Busfahren legen. Sollen Busse besonders häufig und schnell auf den Hauptstraßen fahren oder lieber die Wohngebiete besonders fein erschließen, sodass die Wege zu den Haltestellen kurz sind? Sollte am begrenzten Straßenrand eher Platz für Gehwege, Radwege, Aufenthaltsmöglichkeiten oder Fahrradparken geschaffen werden? Welche Ansätze schätzen Göttinger*innen als besonders wirkungsvoll ein, um den Anteil der Verbrennerfahrzeuge dauerhaft zu reduzieren? Über derartige Fragen hinaus wird auch das persönliche Verkehrsverhalten der Teilnehmer*innen abgefragt.
Stadtbaurat Frithjof Look ruft zur regen Teilnahme an der Online-Befragung auf: „Wir wissen: Der Platz auf unseren Straßen ist begrenzt und nicht jeder Wunsch lässt sich gleichzeitig erfüllen. Gerade weil es bei der Mobilität oft zu harten Abwägungen kommt – etwa zwischen Parkplätzen, breiteren Gehwegen oder schnelleren Buslinien – brauchen wir ein breites Meinungsbild aus der gesamten Stadtgesellschaft. Nur wenn Sie uns sagen, was Ihnen im Alltag wirklich wichtig ist, können wir gemeinsam einen Masterplan entwickeln, der die besten Kompromisse für unser Göttingen von morgen findet.“
Öffentlichkeitsbeteiligung ist wichtiger Bestandteil des Masterplans
Nach Abschluss der Online-Umfrage sind bereits zwei weitere öffentliche Beteiligungsmöglichkeiten in Planung:
- Eine Werkstatt im Rahmen eines Aktionstags zur Europäischen Mobilitätswoche am 19. September wird Aufteilung und Gestaltung des Straßenraums zum Thema haben.
- Im Herbst wird das zweite Verkehrsforum stattfinden, bei dem sich alle Interessierten vor Abschluss des Projekts über den Arbeitsstand informieren und finale Rückmeldungen zu den Inhalten des Masterplans abgeben können.
Ergänzend dazu findet im Frühsommer eine Jugendmobilitätswerkstatt statt. Zudem tagt der projektbegleitende Arbeitskreis 2026 zwei weitere Male. Zu diesen Veranstaltungen wird gezielt eingeladen.
Weitere Informationen zum Masterplan Mobilität unter goe.de/mamo.
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