Für das Amt des Oberbürgermeisters oder der Oberbürgermeisterin treten vier Bewerber*innen an. Zugelassen wurden Onyekachi Oshionwu für Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Florian Dinger für die SPD, Dr. Ehsan Kangarani für die CDU sowie Dr. Thomas Eilt Goes für Die Linke.
Für die Wahl zum Rat der Stadt Göttingen wurden insgesamt 52 Wahlvorschläge eingereicht. Damit entspricht die Zahl der Einreichungen der Kommunalwahl 2021. Die Wahlvorschläge stammen von den Parteien CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, BSW, AfD, Die Linke, Die PARTEI und Volt. Hinzu kommen die Wählergruppen Wähler*innengemeinschaft Göttinger Linke (GöLinke) und Bündnis für nachhaltige Stadtentwicklung (BfnS) sowie ein Einzelwahlvorschlag.
Für die Wahlen der neun Ortsräte wurden insgesamt 37 Wahlvorschläge eingereicht. Bei der Kommunalwahl 2021 waren es 39. Die Vorschläge kommen von den Parteien CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, AfD, Die Linke und Volt sowie den Wählergruppen Wähler*innengemeinschaft Göttinger Linke (GöLinke), Bündnis für nachhaltige Stadtentwicklung (BfnS), Wir westliche Dörfer und Zukunft West – Bürger für unsere Stadtteile.
Insgesamt stellen sich bei der Kommunalwahl 2026 in Göttingen 573 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl. Das sind zwölf weniger als bei der Kommunalwahl 2021, als 585 Personen kandidierten. Bei der Kommunalwahl 2016 waren es 560 Kandidierende. Für die Ratswahl bewerben sich in den fünf Wahlbereichen 351 Personen. Für die Wahlen zu den neun Ortsräten kandidieren 222 Personen.
Mit der Zulassung der Wahlvorschläge beginnt nun die heiße Phase der Wahlvorbereitung. Da am 13. September 2026 zeitgleich auch die Wahl des Integrationsrates stattfindet, laufen auch hierfür die organisatorischen Vorbereitungen. Über die Zulassung der Wahlvorschläge für die Integrationsratswahl entscheidet der Wahlausschuss in seiner öffentlichen Sitzung am Mittwoch, 29. Juli 2026, um 16.00 Uhr in der Philipp-Reis-Straße 2a in Göttingen.
Für die Kommunal- und Integrationsratswahl werden insgesamt 22 unterschiedliche Stimmzettel erstellt. Für die rund 93.000 Wahlberechtigten lässt die Stadt etwa 600.000 Stimmzettel drucken.
Noch etwa 400 Wahlhelfende gesucht
Parallel dazu stellt die Stadtverwaltung derzeit die Wahlvorstände für den Wahltag zusammen. Für die Durchführung der Wahlen werden rund 1.600 Wahlhelfende benötigt. Bislang haben sich bereits etwa 1.200 Ehrenamtliche gemeldet. Die Stadt wirbt daher weiterhin um Bürgerinnen und Bürger, sich als Wahlhelfer*innen zu engagieren und so einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der demokratischen Wahlen zu leisten.
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