15 nach 11 in der Stadtbibliothek ab 6. August
Von Donnerstag, 6. August 2026, bis Donnerstag, 27. August 2026, finden verschiedene Veranstaltungen der Reihe „15 nach 11“ in der Stadtbibliothek im Thomas-Buergenthal-Haus, Gotmarstraße 8, statt. Treffpunkt ist jeweils das rote Sofa im zweiten Obergeschoss.
„Arsène Lupin und der rote Seidenschal“ am 6. August
Am Donnerstag, 6. August 2026, liest Andreas Müller um 11.15 Uhr in der Stadtbibliothek, aus dem Buch „Arsène Lupin und der rote Seidenschal“ von Maurice Leblanc vor. Es handelt sich um eine Kriminalkurzgeschichte des berühmten französischen Autors.
„Das war’s“ am 13. August
Andreas Müller liest am Donnerstag, 13. August 2026, um 11.15 Uhr in der Stadtbibliothek, aus dem Buch „Das war’s“ von Heinz Rühmann vor.
Zum Inhalt: In diesem Buch erzählt Heinz Rühmann in lockerer Form, anhand von Episoden und Rückblenden das Auf und Ab seines Lebens. Er berichtet über die Menschen, die ihn begleiteten, fügt Anekdotisches hinzu, schildert seine ganz persönlichen Eindrücke von Begegnungen mit Kollegen, mit den Größen seiner Zeit und gibt so einen Abriss von sechs Jahrzehnten deutscher Theater- und Filmgeschichte, wie er sie gesehen und erlebt hat.
„Honigblätentage“ am 20. August
Am Donnerstag, 20. August 2026, liest Hiltrud Althaus um 11.15 Uhr in der Stadtbibliothek, aus „Honigblätentage“ von Sofie Cramer vor.
Zum Inhalt: Valerie steht kurz vor einem Burnout, als sie von ihrer Chefredakteurin auf Recherchereise geschickt wird. Das Thema: „Pilgern vor der eigenen Haustür – Selbstfindung pur?“. Widerwillig macht sich die Journalistin auf den Heidschnuckenweg südlich von Hamburg – und hat bereits nach wenigen Tagen genug von Rückenschmerzen und geschundenen Füßen. In einer kleinen Pension am Rande des Naturschutzgebietes legt sie eine Pause ein. Die rüstige Besitzerin Annegret erkennt Valeries grundsätzliche Erschöpfung und bringt ihr mit Hilfe eines Bienenzüchters die Natur näher: Honig schleudern, Brot backen und Fliederbeersaft herstellen Aber Valerie ahnt, es braucht noch mehr, um zu sich selbst zu finden – und zum kleinen, großen Glück.
„Von Mäusen und Menschen“ am 27. August
Am Donnerstag, 27. August 2026, liest Christine Kubik um 11.15 Uhr in der Stadtbibliothek, aus dem Buch „Von Mäusen und Menschen“ von John Steinbeck vor.
Zum Inhalt: Der bärenstarke, aber geistig zurückgebliebene Lennie zieht mit George durchs Land, um sich als Erntehelfer eine paar Dollar zu verdienen. Ihr großer Traum ist es, sich auf einer eigenen Farm zur Ruhe zu setzen und Kaninchen zu züchten. Doch Lennies Bedürfnis, junge Hunde, Mäuse und andere kleine Tiere zu „streicheln“, bringt die beiden in Schwierigkeiten. Auf der Suche nach neuen Jobs verflucht George seinen Gefährten Lennie, bringt es aber nicht übers Herz, ihn allein zu lassen. Als Lennie beginnt, die Frau des Gutsbesitzers zu „streicheln“, ist das Unheil vorprogrammiert.
Lesen unterm Sprungturm im Strandhaus Weendespring am 12. August
Am Mittwoch, 12. August 2026, lädt das Strandhaus am Weendespring zur Veranstaltungsreihe „Lesen unterm Sprungturm“ ein. Das Thema der Veranstaltung lautet: Liebe mit vielen Gesichtern. Kerstin Wagner liest aus den Werken „Das Mosaik der Frauen“ von Rafik Schami und „Frida Kahlo und die Farben des Lebens“ von Caroline Bernhard vor.
Zu den Inhalten:
„Das Mosaik der Frauen“: Nadim Suri erzählt von den Lieben seines Lebens. Wie er in Damaskus als Sohn eines christlichen Syrers und einer deutsch-jüdischen Mutter aufwuchs. Wie er als junger Mann offiziell in der Heimat begraben wurde und heimlich über Beirut nach Deutschland floh. Wie er in Heidelberg als Dolmetscher erfolgreich war, und dass er seine wichtigsten Eigenschaften den Frauen verdankt. Jedes Kapitel ist einer Frau gewidmet und auch wenn manche Liebe tragisch endet – Nadims erste Frau Salma wird vom Geheimdienst ermordet – hinterlässt jede einen unverzichtbaren Mosaikstein in seiner Seele. Ein Roman voller spannender, abenteuerlicher Szenen, aber auch voller Wärme und Zuneigung – eine Hommage an die Kraft der Frauen.
„Frida Kahlo und die Farben des Lebens“:
Mexiko, 1925: Frida will Ärztin werden, ein Unfall macht dies zunichte. Dann verliebt sie sich in das Malergenie Diego Rivera. Mit ihm taucht sie in die Welt der Kunst ein, er ermutigt sie in ihrem Schaffen – und er betrügt sie. Frida ist tief verletzt, im Wissen, dass Glück nur geborgt ist, stürzt sie sich ins Leben. Die Pariser Surrealisten liegen ihr genauso zu Füßen wie Picasso und Trotzki. Frida geht ihren eigenen Weg, ob sie mit ihren Bildern Erfolge feiert oder den Schicksalsschlag einer Fehlgeburt hinnehmen muss – doch dann wird sie vor eine Entscheidung gestellt, bei der sie alles in Frage stellen muss, woran sie bisher geglaubt hat.
Literaturkreis Grone am 27. August
Am Donnerstag, 27. August 2026, trifft sich der Literaturkreis Grone ab 11.30 Uhr in der Stadtteilbibliothek Grone, Heinrich-Warnecke-Str. 6a, um das Buch „Wie Grischa mit einer verwegenen Idee beinahe den Weltfrieden auslöste“ von Jakob Hein in den Mittelpunkt der Diskussion zu stellen.
Zum Inhalt: Nicht im Traum wäre sein Chef darauf gekommen, dass ausgerechnet Grischa, dieser schüchterne Assistent der Plankommission, zu Subversion neigt und einen – zugegeben – ziemlich genialen Plan ausheckt, wie ihr maroder Laden an eine neue, überraschend gut sprudelnde Finanzquelle gelangt. Wobei „Laden“ in diesem Fall für ein ganzes Land steht.
Alle, die Interesse haben, sich mit Gleichgesinnten über dieses Werk auszutauschen, sind herzlich willkommen.
Weitere Informationen zur Stadtbibliothek und den Stadtteilbibliotheken gibt es hier.
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