Baumschau 2011
Wie kommt es zur Baumfällliste?
Die Stadt Göttingen führt durch den Fachdienst Baubetrieb bei allen Bäumen auf städtischen Grün- und Freianlagen, an Gewässern sowie bei Straßenbäumen eine regelmäßige Überprüfung durch. Der Turnus richtet sich dabei nach dem Alter und Zustand des Baumes, sowie der Sicherheitserwartung an dem jeweiligen Standort. So kann es erforderlich sein, Bäume mit entsprechenden Vorschäden halbjährlich zu kontrollieren, andere hingegen lediglich alle drei Jahre.
Die Kontrolle wird durch geschultes Fachpersonal im Zeitraum Mai bis September eines Jahres durchgeführt. Dabei wird der Baum durch eine Inaugenscheinnahme und evtl. eine Klopfprobe auf Defekte im Wurzel-, Stamm-, oder Kronenbereich überprüft. Sollten Gestaltanomalien, Holzfäule, Pilzbefall, Vitalitätseinbußen o.ä. festgestellt werden, erfolgt eine zweite Überprüfung im Rahmen der jährlich im Oktober stattfindenden Baumschau. Dort werden unter Leitung des Fachdienstes Grünflächen die nötigen Vorgehensweisen festgelegt. Dies können Schnittmaßnahmen, der Einbau von Kronensicherungssystemen oder auch Fällungen sein.
Sofern die eigenen Kenntnisse bzw. die verfügbaren Untersuchungsgeräte keine abschließende Diagnose erlauben, wird bei einer dritten Prüfstufe ein öffentlich bestellter Sachverständiger eingeschaltet.
Nach Abschluss dieses Verfahrens werden die beabsichtigten Fällungen dem Arbeitskreis Baumschutz der Naturschutzverbände vorgestellt und ein weiteres Mal die Notwendigkeit einer Baumfällung im Einzelfall diskutiert So kann beispielsweise durch Belassen von Totholz auf die Belange des Naturschutzes besonders Rücksicht genommen werden.
Die wesentlichsten Gründe für die Fällung von Bäumen sind starke Vitalitätseinbußen, fortgeschrittene Holzfäule, sowie die Gefahr von Ast- oder Stammbruch.
Ergebnisse der Baumschau 2011
Nach dem Ergebnis der Baumschau 2011 müssen von den rund 30.500 Bäumen auf öffentlichen Flächen außerhalb des Stadtwaldes in Göttingen 140 gefällt werden.
Als besonderen Service hat die Stadt alle Standorte der sogenannten Baumfällliste in den Internet-Stadtplan integriert. Dort finden sich neben einem Foto des Baumes alle wichtigen Angaben zu Baumart, Stammumfang, Standort und Schadensbefund. Möglich geworden ist dieses neue Informationsangebot der Stadt durch eine enge Zusammenarbeit der Fachbereiche Stadtgrün und Umwelt sowie Bodenordnung, Vermessung und Geoinformation mit der Firma Topol.
Die Stadt Göttingen führt durch den Fachdienst Baubetrieb bei allen Bäumen auf städtischen Grün- und Freianlagen, an Gewässern sowie bei Straßenbäumen eine regelmäßige Überprüfung durch. Der Turnus richtet sich dabei nach dem Alter und Zustand des Baumes, sowie der Sicherheitserwartung an dem jeweiligen Standort. So kann es erforderlich sein, Bäume mit entsprechenden Vorschäden halbjährlich zu kontrollieren, andere hingegen lediglich alle drei Jahre.
Die Kontrolle wird durch geschultes Fachpersonal im Zeitraum Mai bis September eines Jahres durchgeführt. Dabei wird der Baum durch eine Inaugenscheinnahme und evtl. eine Klopfprobe auf Defekte im Wurzel-, Stamm-, oder Kronenbereich überprüft. Sollten Gestaltanomalien, Holzfäule, Pilzbefall, Vitalitätseinbußen o.ä. festgestellt werden, erfolgt eine zweite Überprüfung im Rahmen der jährlich im Oktober stattfindenden Baumschau. Dort werden unter Leitung des Fachdienstes Grünflächen die nötigen Vorgehensweisen festgelegt. Dies können Schnittmaßnahmen, der Einbau von Kronensicherungssystemen oder auch Fällungen sein.
Sofern die eigenen Kenntnisse bzw. die verfügbaren Untersuchungsgeräte keine abschließende Diagnose erlauben, wird bei einer dritten Prüfstufe ein öffentlich bestellter Sachverständiger eingeschaltet.
Nach Abschluss dieses Verfahrens werden die beabsichtigten Fällungen dem Arbeitskreis Baumschutz der Naturschutzverbände vorgestellt und ein weiteres Mal die Notwendigkeit einer Baumfällung im Einzelfall diskutiert So kann beispielsweise durch Belassen von Totholz auf die Belange des Naturschutzes besonders Rücksicht genommen werden.
Die wesentlichsten Gründe für die Fällung von Bäumen sind starke Vitalitätseinbußen, fortgeschrittene Holzfäule, sowie die Gefahr von Ast- oder Stammbruch.
Ergebnisse der Baumschau 2011
Nach dem Ergebnis der Baumschau 2011 müssen von den rund 30.500 Bäumen auf öffentlichen Flächen außerhalb des Stadtwaldes in Göttingen 140 gefällt werden.
Als besonderen Service hat die Stadt alle Standorte der sogenannten Baumfällliste in den Internet-Stadtplan integriert. Dort finden sich neben einem Foto des Baumes alle wichtigen Angaben zu Baumart, Stammumfang, Standort und Schadensbefund. Möglich geworden ist dieses neue Informationsangebot der Stadt durch eine enge Zusammenarbeit der Fachbereiche Stadtgrün und Umwelt sowie Bodenordnung, Vermessung und Geoinformation mit der Firma Topol.


















