Radfahren ermöglicht ein bequemes und schnelles Vorankommen in Göttingen. Besonders wichtig ist aber, dabei stets beide Augen auf den Verkehr zu haben, auch um etwa beim Abbiegen und an Kreuzungen Unfälle zu vermeiden. Außerdem muss das Rad an Fußgängerampeln und Zebrastreifen, an denen keine Radfahrerfurten markiert sind, geschoben werden. Denn Sicherheit hat Vorfahrt!

Hinweise und Tipps der Polizei für die sichere Fahrt

Drei Maßnahmen zum Schutz gegen Diebstahl

 Hinweise und Tipps der Polizei für die sichere Fahrt




  • Auf dem rechten Fahrbahnrand oder - falls vorhanden - dem rechten Radweg fahren! Kinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr müssen beim Fahrradfahren den Gehweg benutzen.

  • Nie den Radweg in entgegengesetzter Fahrtrichtung nutzen! Besonders an Straßeneinmündungen oder Grundstückszufahrten besteht die Gefahr, dass andere Verkehrsteilnehmer/innen die Radfahrer/innen übersehen, wenn sie den Weg in entgegengesetzter Fahrtrichtung nutzen. Ausnahmen gelten für Radwege, die in beide Richtungen frei gegeben sind.

  • Immer vorausschauend fahren und mit der Unachtsamkeit anderer Verkehrsteilnehmer/innen rechnen! Dies betrifft insbesondere unübersichtliche Situationen wie etwa auf Radwegen, die für beide Richtungen freigegeben sind.

  • Bleib fair im Verkehr! Das Abweichen vom Rechtsfahrgebot zum Beispiel durch das Fahren von Schlangenlinien, unnötige Vollbremsungen oder plötzliche Wendemanöver, die nicht angezeigt werden, ist nicht nur unzulässig, sondern auch gefährlich.
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  • Achtung: „Toter Winkel!“ Der „tote Winkel“ verhindert oder vermindert die Sicht auf das Verkehrsgeschehen. Gerade bei größeren Fahrzeugen wie einem Lkw ist die Gefahr sehr groß, dass beim Rechtsabbiegen andere Verkehrsteilnehmer/innen übersehen werden. Deswegen sollte man sich stets vergewissern, dass man sich nicht im toten Winkel aufhält und im Zweifelsfall der Sicherheit zuliebe auf die eigene Vorfahrt verzichten.

  • Mehr Informationen zu diesem Thema gibt es auch beim Projekt „Raus aus dem toten Winkel“ unter www.toter-winkel.de

  • Helle und sichtbare Kleidung tragen! Helle und reflektierende Kleidung hilft, um auch bei schlechten Lichtverhältnissen aufzufallen und für andere Verkehrsteilnehmer/innen sichtbar zu sein. Auf diese Weise wird das Unfallrisiko minimiert. Auch eine gute Beleuchtung ist wichtig. Die Polizei rät: Licht an – auch am Tage!

    Mehr Infos dazu gibt es auf der Internetseite des Deutschen Verkehrssicherheitsrates unter www.dvr.de/presse/informationen/3940.htm

  • Handy aus der Hand und die Kopfhörer weglassen! Das Telefonieren und das Tragen von Kopfhörern während der Fahrt sind nicht erlaubt, da Beides erheblich ablenkt.

  • Immer einen Fahrradhelm tragen! Ein Fahrradhelm kann bei einem Verkehrsunfall die Folgen möglicher Kopfverletzungen minimieren oder sogar verhindern. Geeignete Fahrradhelme sind mit der Prüfziffer DIN 1078 gekennzeichnet.
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  • Nur nüchtern Fahren! Ein „NO-GO“ ist das Fahren unter Alkoholeinfluss oder anderen berauschenden Mitteln - auch auf dem Fahrrad. Denn das alkoholisierte Führen eines Fahrzeugs ist kein „Kavaliersdelikt“, sondern unter nachstehenden Voraussetzungen eine Straftat gemäß § 316 StGB (Trunkenheit im Straßenverkehr)!

    Relative Fahruntüchtigkeit
    Eine relative Fahruntüchtigkeit liegt vor, wenn ein Fahrzeug mit einem Blutalkoholwert von 0,30 Promille bis 1,59 Promille und einhergehenden alkoholbedingten Ausfallerscheinungen (z.B. Schlangenlinien fahren) im öffentlichen Verkehrsraum geführt wird.

    Absolute Fahruntüchtigkeit
    Die absolute Fahruntüchtigkeit ist ab einem Blutalkoholwert von 1,60 Promille generell gegeben.

    Achtung: Führerschein in Gefahr! Wer mit 1,6 Promille und mehr auf seinem Rad fährt, muss zwingend damit rechnen, dass die zuständige Führerscheinbehörde eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) anordnet. Wer die Untersuchung verweigert oder nicht besteht, muss mit dem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen. (Quelle: Polizeiinspektion Göttingen)

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 Drei Maßnahmen zum Schutz gegen Diebstahl


Wem sein Zweirad am Herzen liegt, ist gut beraten, es immer vor Diebstahl zu schützen. Die Polizei empfiehlt daher:


  • Das Fahrrad möglichst an gut einsehbaren Orten abstellen!

  • Den Fahrradrahmen samt Vorder- oder Hinterrad mit einem sicheren Schloss an einem fest stehenden Gegenstand (z. B. Fahrradständer) anschließen!

  • Das Rad bei der Polizei registrieren! Im Falle eines Diebstahls sind die Fahrraddaten dank der Registrierung abrufbar. Dies hilft Ihr Eigentum zu identifizieren und den Täter zu überführen. Das Formular gibt es auf der Internetseite der Polizei.

    Wer unsicher ist, ob er ein sicheres Fahrradschloss besitzt, erhält dazu beim Fahrradfachhandel Informationen oder kann sich in der Kriminalberatungsstelle der Polizeiinspektion Göttingen, Otto-Hahn-Straße 2, 37077 Göttingen, unabhängig und kostenneutral beraten lassen.
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